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Ein update zum Hinweisgeber­schutz­gesetz und der whistleblower-hotline

Wenn nicht im Herbst, dann im Winter, oder doch später?

Seit Inkrafttreten der europäischen Richtlinie zum Schutz von Whistleblowern im Dezember 2021 haben etwa ¼ der Normadressaten die vorgesehenen Meldestellen eingerichtet. Rund 35 dieser Unternehmen greifen dabei auf uns, die INTEGRITY zurück. Wir stellen die gewünschten Meldekanäle in Form von Portal, telefonischer und persönlicher Erreichbarkeit bereit, gehen Hinweisen nach und arbeiten diese in einem Bericht so auf, dass die Unternehmen reagieren können.

Probleme? Gibt es bislang keine.

Die Unternehmen bestätigen unisono einen Erkenntnisgewinn und zwar ganz unabhängig davon, ob Straftaten gemeldet werden. Verbesserungen bei internen Prozessen, manchmal auch Reputationsgewinne sind offensichtlich auch ohne strafrechtlichen Druck möglich. Diese Chance nutzen viele Unternehmen. So gesehen kann das Hinweisgebersystem Teil einer guten Unternehmenskultur sein, der sich in Deutschland viele Unternehmen verpflichtet fühlen.

Wie geht es nun weiter?

Wer die bis Mitte Mai eingegangenen rund 50 Stellungnahmen zur letzten Fassung des Gesetzesentwurfes überfliegt, findet sich im Geflecht verbandsmäßig organisierter Lobbyinteressen wieder und ahnt schon, dass die Auswertung andauert. Das endgültige deutsche Hinweisgeberschutzgesetz als weihnachtliche Bescherung ist wahrscheinlich.

Konsequenzen:

  1. Wer nichts tut, wird in den kommenden Monaten keinen Bußgeldbescheid bekommen. Sicher ist dies allerdings nicht, denn die europäische Richtlinie gilt bereits. Und die – definitiv erforderliche – Einführung des Systems ist damit auch nicht vom Tisch, sondern nur aufgeschoben.
  2. Wer sich vorstellen kann, durch Portal und kompetente Hotline Informationen zu Missständen aus dem Unternehmensumfeld zu erhalten, gewinnt durch die Einführung des Systems.

Dem Gewinn stehen Kosten gegenüber, welche für vollständige externe Systeme mit kompetenten Ansprechpartnern (nicht nur nackten Portalen) zwischen 150 € und 200 € monatlich liegen.

Ist es das wert? Klares Ja!

Die überschaubaren Kosten werden durch Verbesserungen bei Prozessen und Verantwortlichkeiten weit mehr als ausgeglichen. Das richtige Hinweisgebersystem ist bei Lichte besehen eine gute Investition!

 

Noch nicht überzeugt?

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E-Mail an: info@dgc-integrity.de

Oder telefonisch: 0241 94621- 120.