Geldwäscheprävention

Geldwäschebekämpfung

Wer eine rote Ampel überfährt wird sich vor Gericht kaum damit verteidigen können, er sei farbenblind. So ähnlich ist es mit den Vorschriften zur Geldwäscheprävention: Seit Inkrafttreten des Gesetzes zur Umsetzung der vierten EU Geldwäscherichtlinie im Sommer 2017 bestehen verschärfte Vorschriften nicht nur für große, sondern für die meisten mittelständischen und teilweise auch kleinen Unternehmen. An der Umsetzung hapert es aber deutlich, weil immer noch die heute falsche Vorstellung besteht, dass Geldwäsche etwas mit Bargeldtransaktionen zu tun haben müsse.
Die Ampel steht also längst auf Rot. Der Geldwäschebeauftragte im Unternehmen ist der vorgeschriebene Regelfall und nicht die Ausnahme. Wer nicht handelt, geht ein hohes Risiko ein: Das GwG sieht Bußgelder bis zu 1 Million € vor. Zugleich droht die persönliche Haftung des Geschäftsführers wegen nicht ergriffener Präventionsmaßnahmen.
Was ist also zu tun?

Am Anfang und zugleich auch Im Mittelpunkt steht für alle betroffenen Unternehmen die Durchführung einer Risikoanalyse, die im günstigsten Fall zu dem Ergebnis führt, dass nur einfache Sorgfaltspflichten bestehen und letztlich keine besonderen Abläufe zu etablieren sind. Die Analyse ist zu dokumentieren und nachfragenden Aufsichtsbehörden auf Verlangen vorzuzeigen.

Vielfach bestehen allerdings Verpflichtungen, die im Ergebnis von den meisten Unternehmen auch ohne große Schwierigkeiten umgesetzt werden können, wenn sie einmal erkannt und akzeptiert sind: Zu nennen sind insbesondere die Etablierung und Beachtung von Prozessen:

  • zur Identifizierung der Vertragspartner
  • zur Identifizierung und gegebenenfalls Meldung wirtschaftlich Berechtigter
  • zur Durchführung von Verdachtsmeldungen
  • zu Ermöglichung von Mitteilungen über Verstöße durch Mitarbeiter
  • zur Einbeziehung aller Konzerngesellschaften
  • zur dauerhaften Sensibilisierung aller Mitarbeiter (Schulungen)

Last but not least geht es zum Schutz des Unternehmens und seiner Geschäftsleitung auch hier sicherzustellen, dass die Verpflichtungen dauerhaft erfüllt werden. Für die verpflichteten Unternehmen ist daher die Bestellung eines Geldwäschebeauftragten im Regelfall zwingend.

Wie kann INTEGRITY. Sie unterstützen?
Mit unserer Erfahrung können wir die erforderliche Risikoanalyse effizient im Rahmen eines Projektes durchführen. Damit steht der Ausgangspunkt für etwaige erforderliche weitere Maßnahmen fest, die wir ebenfalls routiniert mit Ihnen abstimmen und implementieren. Dabei nutzen wir möglichst bestehende Abläufe und tun nicht mehr, als gesetzlich erforderlich! Wenn Sie wollen übernehmen wir die Aufgabe des Geldwäschebeauftragten auf Basis eines festen Budgets auch dauerhaft.